Marktbasierter Redispatch
Ausgelöst durch den Vorschlag der EU-Kommission, marktbasierten Redispatch verpflichtend zu machen, bewerteten wir in einer großen Studie für das Wirtschaftsministerium die wettbewerbliche Beschaffung von Redispatch und lokale Flexibilitätsmärkte; Neon leitete das Konsortium mit Consentec, Connect, Ecofys, Fraunhofer ISI und SUER. Freiwillige Teilnahme würde zwar Lasten erschließen, die kostenbasierter Redispatch nicht erreicht, doch identifizierten wir zwei grundsätzliche Probleme: strategisches Inc-Dec-Bieten und lokale Marktmacht. In Netzsimulationen für 2030 bläht strategisches Bieten die Redispatchmengen auf 300–700 % des kostenbasierten Niveaus auf – wir empfahlen daher, beim kostenbasierten Redispatch zu bleiben, und untersuchten im Anschluss alternative lokale Instrumente.
Prof. Dr. Lion Hirth
hirth@neon.energy
+49 157 55 199 715
Weiterführende Arbeiten
Studien
- Regionale Großhandelspreise (2026)
- Nutzen statt Abregeln (2023)
- Dispatch Hubs (2021)
- Nodale vs. zonale Preise (2018)
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